Mindtalks

gefördert von:  

gemeinschaftlich organisiert von:

Dr. Udo Ernst (Fachbereich 1, Computational Neurophysics Lab)
Prof. Dr. Olivia Masseck (Fachbereich 2, Synthetic Biology)
Prof. Dr. Tanja Schultz (Fachbereich 3, Cognitive Systems Lab)

Kontakt:

Agnes Janßen (ajanssen@neuro.uni-bremen.de)

 

Was macht unser Gehirn so flexibel? Welche Mechanismen ermöglichen uns, so scheinbar mühelos die Unmengen an sensorischen Information zu verarbeiten, die jede Sekunde auf uns einströmen? Wie etabliert man eine effiziente und adaptive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine?

Mit einer öffentlichen Vortragsreihe präsentieren und diskutieren wir allgemeinverständlich interdisziplinäre Ansätze in der Hirnforschung. In einem Wechsel aus internationalen, nationalen und lokalen Beiträgen stellen wir ein buntes Spektrum an Forschungshighlights aus Bremen und "umzu" vor.
 
Erfahren Sie vor Ort, wie die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen zu einem vertiefenden Verständnis der Funktion des Gehirns beiträgt. Nehmen Sie am wissenschaftlichen Gedankenaustausch der beteiligten Institute teil, und sprechen Sie persönlich mit den Forschern, die am Gehirn und "umzu" interessiert sind!    

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme!

Im Sommersemester 2022 sollen die Vorträge wenn möglich live abgehalten werden. Sollte sich das ändern, werden wir relevante Informationen direkt bei den jeweiligen Vorträgen vermerken.

Bitte beachten Sie, dass sich durch die aktuelle Corona-Lage und Änderungen der Kontaktregeln jederzeit kurzfristige Änderungen am Veranstaltungsformat ergeben können. Wir Informieren Sie in diesem Fall an dieser Stelle.

Sollten die Vorträge in Präsenz mit reduzierter Teilnehmerzahl und gleichzeitigem Streaming über Zoom abgehalten werden, starten wir erst um 16:30 st. Wir empfehlen die Installation des Zoom-Clients, die Teilnahme ist aber auch alternativ und in eingeschränktem Funktionsumfang über den Webbrowser möglich. Folgende Links führen Sie zu der Veranstaltung:

a) über Zoom-Client:

https://uni-bremen.zoom.us/j/97394163228?pwd=T0hUaEk5WGN2Ty9rYmVZTzUrRG9idz09

b) über Webbrowser:

https://uni-bremen.zoom.us/wc/join/97394163228?wpk=wcpk82e8214e3f58c1d83e4b8e0a675e4c35

Meeting ID: 973 9416 3228
Passcode/Meeting-Kenncode: SPQ2i6

 

 

16.05.2022, 16:00-17:30

Raum 2030, Cognium, Hochschulring 18
 

Prof. Dr. Britta Wrede

Co-constructing understanding – learning how to learn from infants as a new approach for teaching robots?

Will computers and robots be able to understand our world the way we humans do? From the beginning of their endeavor AI researchers have discussed if it is possible for a computer to become “…a mind, in the sense that computers can be literally said to understand and have other cognitive states” (Searle, 1980) – also known as “strong AI” - or if AI is just “… the science of making machines do things that would require intelligence if done by men” (Minsky), i.e. just simulate behavior that appears intelligent – also known as “weak AI”. Since then, many new arguments have arisen and new perspectives been formulated, pertaining among others to the scope of AI (narrow vs general), the need for embodiment, cultural emersion, or social interaction.

In my talk I will argue that in order for robots to be able to understand our world the way we do they need to be able to learn from our explanations just as children do. More specifically, they need the ability to jointly co-construct meaning by interacting with humans. Co-construction refers to a bi-directional process where mutual scaffolding and monitoring take place, generally in a task-oriented situation with a joint goal. I will present some results from our research on scaffolding in parent-child interactions and their modelling in HRI, enabling the robot to make sense of scaffolding behavior. More recently, for example in the TRR/SFB 318 “Constructing Explainability”, we are investigating how computers and robots can make their understanding of the world and the interaction transparent and meaningful to the user by explaining and other strategies, addressing attentional, emotional and many other strategies.

Our goal is to close the loop of scaffolding and monitoring to reciprocally enable humans and robots to jointly co-construct meaning in interaction. We believe that through these little steps a shared understanding of the world can be achieved between humans and robots.


30.05.2022, 16:00-17:30

Raum 2030, Cognium, Hochschulring 18
 

PD Dr. Dirk Jancke

Primary visual cortex and beyond

How are neuronal processing delays compensated in primary visual cortex? How are different parameters multiplexed and stimulus traces created at early steps of cortical processing? How plastic is the functional layout of this area and how are natural scenes represented across populations of neurons? I will address these questions from the viewpoint of wide-field optical imaging, a recording method that captures cortical activity at mesoscopic scale. In combination with classical (TMS) and modern perturbation methods (here serotonergic modulation via optogenetics) I will outline further ongoing research directions of our lab that exploit optical imaging technologies to reveal the complexity of visual processing dependent on brain state and behavioral context

 

13.06.2022, 16:30-18:00

Raum 2030, Cognium, Hochschulring 18
 

Prof. Dr. Haizhou Li

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20.06.2022, 16:00-17:30

Olbers-Saal, Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Bremen
 

Prof. Dr. Matthias Günther

Auf dem Weg zur Erfassung physiologischer Vorgänge bei neuro-degenerativen Erkrankungen

Das Gehirn ist ein wichtiges und zugleich faszinierendes Organ des Menschen. Sogenannte neuro-degenerative Erkrankungen stellen allerdings eine massive Bedrohung der Leistungsfähigkeit dieses Organs dar. Neben vielen anderen Faktoren spielt dabei die Blutversorgung eine große Rolle und es wurde erkannt, dass einige dieser neuro-degenerativen Erkrankungen (wie z.B. Alzheimer-Erkrankung) zu einem frühen Zeitpunkt mit Veränderungen der Gefäßstruktur der kleinsten Gefäße, der Kapillaren, einhergeht. Dabei spielt die Blut-Hirn-Schranke eine wichtige Rolle, die als Barriere das Hirngewebe kontrolliert mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, Schadstoffe fernhält und Abfallstoffe entsorgen kann.

Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes, das vom Fraunhofer-Institut MEVIS in Bremen geleitet wird, sollen Methoden entwickelt und getestet werden, mit denen die Blut-Hirn-Schranke nicht invasiv untersucht werden kann. Ziel ist es, frühzeitige Veränderungen in dieser wichtigen Hirngefäßstruktur sichtbar zu machen und damit ein wichtiges Hilfsmittel zur Erforschung von Therapien für z.B. Alzheimer-Erkrankungen zur Verfügung zu haben. Im Vortrag werden anhand des Forschungsprojekts und erster Ergebnisse die wissenschaftlichen Grundlagen vereinfacht erläutert und ein Einblick in die aktuelle Forschung gegeben.


04.07.2022, 16:00-17:30

Olbers-Saal, Haus der Wissenschaft, Sandstr. 4/5, Bremen
 

Prof. Dr. Markus Knauff

Gefahren durch Fake News und wie wir uns schützen können

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11.07.2022, 16:00-17:30

Raum 2030, Cognium, Hochschulring 18
 

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Die Vorträge werden größtenteils auf Englisch gehalten (siehe Titel).

Für aktuelle Benachrichtigungen können Sie sich gerne in unsere Mailingliste eintragen lassen. Kontaktieren Sie dazu bitte Agnes Janßen: ajanssen@neuro.uni-bremen.de

Vergangene Vorträge:

Wintersemester 2020/2021 

Sommersemester 2021

Wintersemester 2021/2022

 

Wir bedanken uns für die großzügige Förderung der Veranstaltung bei der Iris und Hartmut Jürgens Stiftung!

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